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02/02/2017,

Employer Branding

conSENF – Unser Senf zu aktuellen Themen: Mama gesucht

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„Mama gesucht“ – Arbeitende Mütter in Agenturen

Die Facebook-Stellenanzeige „Mama gesucht“ von Michi Kasper, Chef der Freisinger Kreativ-Agentur Kasper Communications erlebt in diesen Tagen große Aufmerksamkeit. In den Sozialen Medien erntet er für seine Anzeige viel Lob. Aber es wird auch kontrovers diskutiert: Die Süddeutsche Zeitung äußert rechtliche Bedenken. Andere setzen sich ebenfalls für Mütter ein, so zum Beispiel Alexander Krapp, Lead-Blogger und Gründer der Münchner Digitalagentur Soulsurf. Sein Vorwurf an die Agenturen: Alle reden von Familienfreundlichkeit, doch am Ende stellen sie „karrieregeile Twens“ ein. Wie ist das eigentlich bei consense? Claudia und Analena geben dazu ihren conSENF:

Claudia Thaler, Geschäftsführerin

„Die Stellenanzeige ‚Mama gesucht‘ finden wir richtig gut. Denn auch wir teilen die Meinung: Agentur und Teilzeit passen sehr wohl zusammen. Mütter haben unser Team stets bereichert. Aktuell sind bei uns mehrere Mütter in Teilzeit beschäftigt. Natürlich müssen auch wir als Arbeitgeber flexibel sein. Aber da wir insgesamt auf ein Konzept mit flexiblen Arbeitszeiten bauen, fällt uns das vielleicht nicht so schwer wie anderen. Und würden wir bei der Auswahl unserer Mitarbeiter auf Mütter verzichten, würden wir sehr qualifizierte Beraterinnen mit viel Wissen ausklammern. Wegen ihrer Erfahrung haben unsere Teilzeit-Mütter verantwortungsvolle Positionen inne. Und ihre Expertise schätzen nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden. Sie sind zufrieden und zeigen uns, dass das Konzept funktioniert. Deshalb bei der Suche nach neuen Mitarbeitern nun ausschließlich nach Müttern zu suchen, ist für uns aber auch keine Konsequenz. Wir mögen es bunt. Wer uns in seiner Bewerbung von seinen Qualitäten überzeugt, bekommt eine Chance, egal ob Mutter, Vater oder Single.“

Analena Rischpler, Senior-Beraterin und Mama von Emil und Paulina

„Während meiner ersten Elternzeit wurde ich oft gefragt: ‚Und Du willst danach wirklich wieder als Beraterin arbeiten?‘ Doch für mich stand von Anfang an fest, dass ich das will. Ich mag die Vielseitigkeit des Berater-Jobs und konnte mir einen Wechsel auf Unternehmensseite – nur weil ich jetzt Mutter war - nicht vorstellen. Zum Glück ist consense ein familienfreundlicher Arbeitgeber. Wir haben eine flexible Regelung vereinbart und ich kann meine 20 Stunden in der Woche super mit der Betreuung meiner Kinder vereinbaren. Ich persönlich ärgere mich oft über Aussagen  wie ‚Ach so, du arbeitest nur Teilzeit‘. Was bitte hat das Wörtchen ‚nur‘ in der Frage zu suchen? Viel wichtiger als die Wochenstunden ist doch die Qualität der Arbeit. Und das hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, ob ich Vollzeit oder Teilzeit arbeite.“

Analena Rischpler

Autor Analena Rischpler

Auf ihrem Weg vom Journalismus in die Agentur hat sie die Leidenschaft für Sprache im Gepäck. Im Kopf studierte Politologin und Kommunikationswissenschaftlerin, im Herzen kreative Designerin. Komplexe Themen kleidet sie in einfache Worte, aus klaren Worten strickt sie überzeugende Argumente. Meist in der Natur zu finden, am liebsten in Gesellschaft. Ihr größtes Geschenk: die Welt aus den Augen ihrer Kinder erklärt zu bekommen.

In unserem Blog geht es um Kommunikation im digitalen Zeitalter – insbesondere für mittelständische B2B-Unternehmen. Wir teilen außerdem unser Fachwissen und unsere Einschätzung zu Ereignissen, Trends und Zukunft. Die geäußerte Meinung entspricht der Haltung des Autors.