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12/12/2017,

Trends

Nachgefragt bei… Sönke Wiese, Director Content Marketing

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Das Jahr neigt sich dem Ende und jährlich grüßt das Murmeltier: Auch 2017 haben uns in PR und Marketing wieder einige Trends beschäftigt. Manche schon seit Jahren, andere haben in diesem Jahr erst so richtig Fahrt aufgenommen. Wir haben uns mal gefragt: Was bedeuten sie eigentlich in Bezug auf Inhalte – also unserem Daily Business? Einer der es wissen muss, ist Sönke Wiese, Director Content Marketing bei consense communications. Wir haben bei ihm nachgefragt. Also Sönke, was sagst du eigentlich zu…

….Content Marketing?

Dafür müssen natürlich zunächst gute Inhalte identifiziert werden, also interessante, nützliche oder unterhaltsame Informationen. Wenn der Mehrwert für die angepeilte Zielgruppe sofort ersichtlich ist, sind Unternehmen schon einmal auf einem guten Weg. Aber das reicht noch nicht: Genauso wichtig ist die richtige Distribution des Contents: wann er wie aufbereitet auf welchen Kanälen gespielt wird.

….Storytelling?

Das ist kein neuer Trend, sondern nur ein relativ neuer Begriff für eine bewährte Methode, um Inhalte oder Botschaften besser zu vermitteln. Storytelling kommt in Agenturen und Redaktionen seit jeher zum Einsatz. Denn konkrete Geschichten bleiben den Menschen einfach besser im Gedächtnis haften. Allerdings sollten Unternehmen darauf achten, dass die Erzählung authentisch und unverwechselbar ist. Zum Beispiel der aktuelle Spot über einen dementen Vater, der von seiner Tochter eine VR-Brille bekommt und sich prompt wieder an sie erinnert, ist ohne Frage toll inszeniert und hochemotional. Aber spielt er wirklich auf die Marke ein? Verbinden die Konsumenten damit untrennbar die werbende Elektronikkette? Da bin ich mir nicht so sicher.  

….Digitalisierung?

Ein großer Trend, der alles umwälzt. Was die PR- und Marketing-Sicht besonders betrifft: Die Digitalisierung hat den herkömmlichen Kommunikationsweg Unternehmen-Medium-Konsument aufgelöst. Unternehmen können nun eigene Kanäle wie Website, Blogs oder soziale Medien ohne Umwege selbstbestimmt mit Inhalten bespielen. Das erfüllt aber nur seinen Zweck, wenn die angepeilte Zielgruppe die Unternehmenskanäle ansteuert, wenn dort nicht platte Werbung, sondern für die Menschen relevanter Stoff präsentiert wird. So werden Unternehmen zunehmend selbst zu Medienhäusern, zu professionellen Content-Produzenten.

 …Influencern?

Die lieben Influencer und ihre Inhalte. Auch hier gilt: Wenn Werbung funktionieren soll, müssen Person und Produkt zueinander passen. Sonst können beide Seiten, Unternehmen wie Influencer, schnell Schaden nehmen.  Auch die Art der Präsentation sollte ein wenig geplant sein. Dass sich das noch nicht in den allerletzten Winkel herumgesprochen hat, zeigen die „Perlen des Influencer Marketings“, eine meiner FB-Lieblingsseiten. Ich sag nur: #glaubwürdigkeit.

Andrea Plücke

Autor Andrea Plücke

Die studierte Anglistin ist nicht nur fit in Englisch, sondern auch in der Küche. Ob Kochen oder Backen – hauptsache lecker! In ihrer Freizeit geht es oft hoch hinaus, denn wenn der Berg ruft, ist sie immer in Hörweite. Mit Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und einem Auge fürs Detail macht sie sich an komplexe Themen. Sie packt gern mit an und ist ein Freund von Ehrlichkeit. Ihr Motto: „Von nix kommt nix!“

In unserem Blog geht es um Kommunikation im digitalen Zeitalter – insbesondere für mittelständische B2B-Unternehmen. Wir teilen außerdem unser Fachwissen und unsere Einschätzung zu Ereignissen, Trends und Zukunft. Die geäußerte Meinung entspricht der Haltung des Autors.

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