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05/05/2010,

Social Media

Online ID – Verschmelzung von Privatem und Beruflichem im Netz

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Die Dominanz des Internets im täglichen Leben wird immer raumgreifender. Das Fortschreiten dieses Faktums sollte mittlerweile bei Jedem angekommen sein. Auch Statistiken, wie beispielsweise die Umfragen des Hightec-Verbands BITKOM, belegen, dass sich 80 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen können und einen erheblichen Nutzen für die Lebensqualität darin sehen.

Vorsicht: Privates und Berufliches im Netz nicht trennbar

Sowohl privat als auch beruflich werden die Möglichkeiten, die das Internet bietet, rege genutzt. Den Wenigsten ist allerdings bewusst, dass die Trennung von Privatem und Beruflichem meist nur in den Köpfen, nicht allerdings im World Wide Web besteht. Hier verschmelzen private und berufliche Aktivitäten zunehmend. Insbesondere die persönliche Nutzung einer Online Community wie Facebook, MeinVZ & Co. verleitet zu privaten Äußerungen und dem Ausstellen von nicht angebrachten Fotoaufnahmen, beispielsweise ausschweifenden Partyfotos. Viele Arbeitgeber, die im Internet nach Informationen über ihre Angestellten suchen, werden schließlich nicht nur beruflich relevante Informationen finden.

Employer Branding nicht unterschätzen

Jeder Nutzer sollte sowohl in privater, als auch in beruflicher Hinsicht seine Online-ID auf Vordermann bringen. Online Reputation Management der eigenen Person sollte deswegen stets auf der To-Do-Liste stehen. Wem das auf den ersten Blick zu viel Arbeit ist, sollte eines bedenken: Sich der Darstellung im Internet völlig zu entziehen ist keine Lösung. Dadurch kann im beruflichen Umfeld der Eindruck von Desinteresse und Unwissenheit in Bezug auf aktuelle Entwicklungen entstehen.

Selbstdarstellung im Internet: immer aktuell

Die Devise heißt also: Bewusstsein für die eigene Online-Präsenz schärfen. Und vor allem: mögliche Konsequenzen bei allen, vor allem privaten, Aktivitäten im Internet auch in Hinsicht beruflicher Chancen und dem eigenen Image beachten.

Um sich über seine eigene Online-Präsenz Klarheit zu verschaffen und sich vor bösen Überraschungen bezüglich des eigenen Online-Images zu schützen, hilft am besten folgende Checkliste.

Checkliste: Online Präsenz auf Vordermann bringen

  • Google yourself: Den eigenen Namen (natürlich in Anführungszeichen) in alle gängigen Suchmaschinen eingeben, um einen ersten Überblick über die eigenen Online-Spuren zu erhalten.
  • Profilleichen beseitigen: Nicht genutzte und veraltete Profile präsentieren ein falsches Bild von Ihnen. Deswegen löschen, was nicht gebraucht wird; aktualisieren, was veraltet ist.
  • Präsenz im World Wide Web: Falls noch kein eigenes Profil vorhanden, unbedingt eines zulegen.
  • Aktualität hat Vorrang: Besonders wichtig ist, dass Profile immer aktuell sind und gepflegt werden. Einmal ein Profil einstellen und ein „Erledigt-Häkchen“ hinter die Aufgabe setzen ist nicht Sinn und Zweck.
  • Sympathie schaffen: Persönliche Informationen heben Ihren Charakter hervor und schaffen Sympathie. Aber Achtung: nicht zu privat werden!
  • SEO, SEO, SEO: Suchmaschinenoptimierung ist von hoher Bedeutung. Sinnvolles Hantieren mit Keywords macht Ihr Profil leichter auffindbar und bringt sie auch mit anderen Projekten und interessanten Themen in Zusammenhang.

Fazit: Die eigene Online ID in regelmäßigen Abständen auf Vordermann zu bringen ist vor allem im Job von Bedeutung. Immerhin sollen unvorteilhafte Verschmelzungen von beruflicher und privater Online Präsenz vermieden werden.

In unserem Blog geht es um Kommunikation im digitalen Zeitalter – insbesondere für mittelständische B2B-Unternehmen. Wir teilen außerdem unser Fachwissen und unsere Einschätzung zu Ereignissen, Trends und Zukunft. Die geäußerte Meinung entspricht der Haltung des Autors.

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