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29/06/2017,

Change Communication

Veränderungsprozesse in B2B Unternehmen erfolgreich kommunizieren

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Täglich bekommen wir Nachrichten über anstehende Firmenverkäufe, Fusionspläne, den Abbau von Arbeitsplätzen oder Restrukturierungen in Unternehmen. Veränderungen in der Arbeitswelt sind allgegenwärtig. Bei diesen Veränderungs- oder Change-Prozessen spielt die interne Kommunikation eine maßgebliche Rolle.

Generell reagieren Menschen bei Veränderungen zunächst skeptisch, denn diese setzen sie oft mit Unsicherheiten und sozialen Abstiegsängsten in Verbindung. Daher ist es besonders wichtig, den Sorgen der betroffenen Arbeitnehmer mit klarer und offener Kommunikation zu begegnen. Als erfolgreich kann ein Change-Prozess dann gesehen werden, wenn aus Betroffenen Beteiligte werden. Somit akzeptieren sie nicht nur die Veränderungen in ihrer Arbeitswelt, sondern unterstützen diese aktiv.

Doch wie kann die interne Kommunikation dazu beitragen, Veränderungsprozesse in Unternehmen erfolgreich durchzuführen?

Gute Vorarbeit leisten

Zunächst ist es wichtig, so früh wie möglich mit der Planung zu beginnen. Bevor die Mitarbeiter informiert werden, gilt es intern wichtige Punkte vorab zu klären:

  • Welche Ziele hat das Unternehmen und wie können sie erreicht werden?
  • Welche Kommunikationsinstrumente müssen eingesetzt werden?
  • Wie soll das Unternehmen nach der strategischen Neuausrichtung aussehen?

Kommunikation – das A und O in der Change-Kommunikation

Sind die konkreten Veränderungsabläufe intern geklärt, müssen die Mitarbeiter aktiv in den Prozess eingebunden werden, bevor sie von den anstehenden Neuerungen aus anderen Quellen erfahren. Je souveräner ein Unternehmen nach innen und außen kommuniziert, desto größer ist das Vertrauen, das die Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber entgegenbringen. Für eine erfolgreiche Change-Kommunikation bedarf es einer zeitnahen, offenen sowie ehrlichen Kommunikation: Den Mitarbeitern müssen spüren, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens sind – und bleiben werden. Maßgeschneiderte Botschaften für unterschiedliche Zielgruppen sind hier wichtig und müssen immer wieder neu an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Dabei sollten nur jene Informationen vermittelt werden, die für den Arbeitnehmer relevant sind. Eine Faustregel lautet: Möglichst auf zwei bis drei Kernbotschaften beschränken. Ferner sollen mögliche Ängste und Sorgen der Mitarbeiter von der Führungsebene proaktiv angesprochen und ernst genommen werden.

Effektive Instrumente für einen erfolgreichen Change-Prozess

Oft reichen einfache Kommunikationsinstrumente aus, um eine interne Veränderung im Unternehmen erfolgreich zu begleiten. Schon in der Anfangsphase ist es daher sinnvoll, regelmäßige interne regelmäßige Treffen einzuplanen. Gemeinsame Workshops oder erarbeitete Fact-Sheets bilden die Basis für eine zusammenhängende Kommunikation. Weitere mögliche Formate für die interne Kommunikation sind:

  • (Image-) Filme
  • E-Mail-Newsletter
  • Broschüren
  • Mitarbeiterzeitschrift
  • Intranet
  • Schwarzes Brett
  • Kick-off-Veranstaltungen
  • Persönliche Sprechstunde

Um das Bewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen, können die Botschaften regelmäßig und über verschiedene Kanäle wiederholt werden.

Kommunikation als Führungsaufgabe

In der Change-Kommunikation zählt nicht nur, wie Botschaften vermittelt werden, sondern auch vom wem. Aus diesem Grund muss die Führungsebene bei vielen Veränderungsprozessen von Beginn an stark eingebunden werden. Der Wille zur Durchsetzung muss vom gesamten Management getragen werden. Dies kann durch eigenes, aber auch emotional sichtbares Engagement – oder schlichtweg durch eigenes Vorleben erfolgen. Immer wieder werden bei Umstrukturierungen die Mitarbeiter außer Acht gelassen. Gerade diese befinden sich zwischen Schock und Einsicht und brauchen bis zur Phase der Akzeptanz nun eine klare Führung über alle Hierarchiestufen hinweg. Glaubwürdigkeit spielt dabei eine große Rolle: Je ehrlicher und vertrauenswürdiger die Antworten der Führungskräfte sind, desto leichter können sie eine Orientierung vermitteln. Zu Beginn bieten konkrete Aufgabenverteilungen allen Beteiligten Sicherheit und Hilfe bei der Umsetzung. Regelmäßiges Einholen und Evaluieren von Feedback der Mitarbeiter hilft dabei, den Fortschritt im ChangeProzess zu verfolgen.

 

Sie stehen auch vor einem Veränderungsprozess in Ihrem Unternehmen? Wir unterstützen Sie gerne dabei. Weitere Informationen telefonisch unter 089 / 23 00 26 0 oder über unser Kontaktformular.

Claudia Wild

Autor Claudia Wild

Studierte Kommunikationswissenschaftlerin und waschechte Münchnerin. Bringt Ordnung in jedes Chaos und behält mit ihrer bayerischen „Griabigkeit“ stets den Überblick. Übt sich auch in stürmischen Zeiten in Ruhe, Gelassenheit und an konstruktiven Problemlösungen. Privat verschlägt es sie am liebsten in fremde Länder. Je wärmer, desto besser. Ist stets bemüht, ihre Seriensucht in den Griff zu bekommen.

In unserem Blog geht es um Kommunikation im digitalen Zeitalter – insbesondere für mittelständische B2B-Unternehmen. Wir teilen außerdem unser Fachwissen und unsere Einschätzung zu Ereignissen, Trends und Zukunft. Die geäußerte Meinung entspricht der Haltung des Autors.

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